Aktuelles

Einfach ausgetauscht

veröffentlicht am 1. Juli 2010 von Markus

Knapp zwei Wochen ist es nun her, dass unsere komplette Datenbank-Replikation einfach ihren Dienst niedergelegt hat. Vor zwei Tagen hat der Master plötzlich schonwieder angefangen zu zucken, und hat einige Datenbestände einfach vergessen, und das obwohl wir so gut wie die komplette Hardware der Server getauscht haben am 17. Juni.

Ich hatte eh schon ein unwohles Gefühl bei der Sache, denn so richtige Hardware-Probleme wie eine abgerauchte CPU oder RAM-Riegel mit defekten Sektoren gab es schließlich nicht. Wenn das Mainboard die Netzwerkkarte aber einfach so nicht mag, dann sind uns da auch leider die Hände gebunden, und jede Woche ins Rechenzentrum fahren, um die Kisten zu streicheln, was nach eigener Erfahrung und auch laut Aussagen eines Technikers im Rechenzentrum bekanntlich zumindest temporär hilft, ist für uns keine wirkliche Lösung.

Also haben wir bereits am 17. Juni wieder einmal mit den beiden netten Damen der Abteilung "Vertrieb Großkunden" Kontakt aufgenommen, um uns über aktuelle Server als Ersatz für die in die Tage gekommen Datenbank-Server zu informieren. Nach ein paar E-Mails und Telefonaten lag uns dann am 24. Juni ein Angebot vor, welches wir sozusagen nicht ablehnen konnten.

Seit zwei Stunden etwa läuft nun unser komplett neuer Datenbank-Cluster mit ganz frischer Hardware. Als Master läuft ein Intel Pentium Core2Quad Q6600 mit vier Kernen je 2.400 MHz und 4 GB Arbeitsspeicher. Im Slave arbeitet sogar ein Intel Pentium Core2Quad Q9300 mit vier Kernen je 2.500 MHz und ebenfalls 4 GB Arbeitsspeicher. Die Engpässe gab es bisher immer beim Rechnen, weswegen wir uns in beiden Maschinen für dickere Prozessoren entschieden haben.

Die angekündigten Optimierungs-Arbeiten haben auch schon erste Erfolge gezeigt. Mittlerweile haben die Server mehr Schreib- als Lesezugriffe, was insofern gut ist, da unsere Software über 90% aller Leseabfragen bereits aus dem Memcache-Speicher bedienen kann. Einige Abfragen, die bis jetzt noch auf die Datenbank direkt gehen, können wir noch abfangen, aber es gab noch keinen Bedarf.

Und nun lehnen wir uns ersteinmal zurück, und verfolgen gespannt auf dem Monitor(ing), wie die beiden Neuen sich an ihrem ersten Tag in der toFOUR-Familie so machen.

Sonnige Grüße aus Thüringen senden euch,
Markus und Tim

Pleiten, Pech und Pannen

veröffentlicht am 17. Juni 2010 von Markus

Jetzt hat uns Murphy aber richtig quer unter der Nase liegen. Am Montag hat er unseren Master Datenbank-Server geschrottet, und am Mittwoch war dann auch noch unser Slave, der seit dem ersten Ausfall die komplette Datenbank-Geschichte übernehmen musste, dran. Ganz ehrlich: Bis jetzt haben wir noch keine Ahnung, was die Server eigentlich so verärgert hat, dass sie ihren Dienst nun komplett verweigern.

Von einer auf die andere Minute ist am Montag der Master Datenbank-Server ausgefallen. Natürlich haben wir gleich zum Telefonhörer gegriffen und Arbeitsspeicher, Netzwerkkarten und was sonst noch so öfter an Hardware kaputt geht wechseln lassen. Leider half das nicht wirklich weiter, weswegen wir ersteinmal den ganzen Datenbankbetrieb auf den verbleibenden Server umgestellt haben, um in Ruhe am Master zu werkeln.

Am Abend wurden dann die Festplatten getauscht und das System neu aufgesetzt, kurz nach 2 Uhr in der früh lief dann auch eigentlich alles wieder zu unserer Zufriedenheit. Das Wörtchen "eigentlich" trifft es dabei ganz passend. Kleinere Aussetzer, die wir als Schluckauf interpretiert haben, gab es noch, bis dann am frühen Mittwoch Abend der Server erneut ausfiel. Diesmal blieb er einfach ganz hängen und zeigte mal etwas andere Fehler-Symtome; verfiel aber recht schnell wieder in alte Muster.

Zu allem Überfluss hat der zweite Datenbank-Server kurz nach 22 Uhr das zeitliche gesegnet, indem er es seinem Bruder einfach nachgemacht hat. Gleiche Symtome, gleiches Problem.

Durch dieses ganze hin und her ist natürlich eine gewisse Inkonsistenz der Daten entstanden, für die wir uns natürlich vielmals entschuldigen wollen. Ein paar Bilder und ein paar neue Benutzer haben es leider nicht rübergeschafft auf den neuen Behelfs-Server.

Da uns so langsam die Datenbank-Server ausgehen, mussten wir uns, um die Seite online zu halten, nun an einem Server vergreifen, der eigentlich alles - außer Datenbanken verwalten - machen muss. Es kann also passieren, dass wir die Zählung der Hits und Besucher auf die Bilder abschalten müssen, da diese Funktionen sehr anstrengend werden könnten für den kleinen Server.

Bis wir vom Rechenzentrum die Gewissheit haben, dass wir keine neueren Daten aus den beiden Servern mehr rausziehen können, um den derzeitigen Datenbestand zu aktualisieren, bleibt der Bilder-Upload geschlossen, da sonst noch mehr durcheinander kommen kann. Wir bitten auch diesen Umstand zu entschuldigen.

Über den aktuellen Status halten wir euch per Twitter und zusammengefasst natürlich hier auf dem Laufendem.

Wir danken euch für euere Geduld und versprechen euch, dass wir wirklich Alles geben, um die Probleme so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen.

So. Jetzt wisst ihr Bescheid.
Es grüßen euch,
Markus und Tim

Update 17. Juni 2010, 04:41 Uhr:
Soeben wurden die Mainboards und nochmals der gesamte Arbeitsspeicher getauscht und die Systeme neu aufgesetzt. Die Konfiguration und die Einrichtung der Datenbank-Server wird allerdings noch einige Stunden auf sich warten lassen. Bis zum großen Besucheraufkommen in den Abendstunden haben wir die Last wieder auf den Cluster verteilt.

Update 17. Juni 2010, 18:07 Uhr:
Mittlerweile läuft die Datenbank-Replikation seit 15:50 Uhr wieder stabil auf beiden Servern. Die komplette Neuinstallation des Clusters haben wir gleich genutzt, um unsere Konfiguration abermals zu optimieren.

Warnung vor picload.org-Kopie mit Virus im Java Applet

veröffentlicht am 11. Juni 2010 von Markus

In den letzten Tagen wurden in verschiedenen Social Networks Nachrichten verschickt, die einen vermeintlichen picload.org-Link enthalten. Auf der als picload.org getarnten Seite wird ein Java Applet zur Installation angeboten, um ein angebliches Party-Foto in höherer Auflösung betrachten zu können. Tatsächlich wird aber ein Virus auf dem Computer versteckt, der das Ausspähen des Computers und eine Fernsteuerung dieses durch einen Hacker ermöglicht.

Wichtig: Bitte installiere keinesfalls dieses Java Applet, sondern schließe die erscheinende Internetseite sofort! Melde die Nachricht bzw. den Benutzer, der dir diese geschickt hat, dem Betreiber des jeweilgen Social Network, damit nicht vielleicht noch einer deiner Freunde in diese Falle tappt.

Bild-Links, die tatsächlich von uns stammen, beginnen ausschließlich mit unserer Domain picload.org nach dem Muster http://picload.org/image/pragr/tofour.png. Bilder liefern unsere Server grundsätzlich in Originalgröße aus. Eine zusätliche Software ist zum Betrachten der Bilder niemals notwendig.

In den letzten Tagen wurden wir förmlich überschüttet mit E-Mails von verunsicherten Nutzern, die auf diese Seite gelangt sind. Um nicht jede Frage zig Mal beantworten zu müssen, haben wir nun eine kleine Sammlung der am häufig gestelltesten Fragen zusammengetragen:

1. Ist mein Computer infiziert?
Dein Rechner ist nicht automatisch infiziert - sondern nur dann, wenn du dieses Java Applet installiert hast - diese Internetseite tarnt sich als picload.org. Der Virus installiert sich nur dann, wenn du diese Software installiert hast! Solltest du lediglich die Seite geöffnet haben, nicht aber das Applet installiert, hat sich der Virus auch nicht über diese gefälschte Internetseite auf deinem Computer eingeschlichen. Solltest du die Seite nicht einmal geöffnet haben, hast du deinen Rechner auch nicht mit dem Schädling infiziert.

2. Um was für Schädlinge handelt es sich und was können sie auf meinem Computer anrichten?
Es handelt sich um einen Virus, genauer gesagt um einen Trojaner. Sobald er installiert ist, gibt er Hackern die Möglichkeit, die auf deinem Rechner befindlichen Daten auszuspähen oder diesen für weitere Angriffe zu missbrauchen. Du solltest daher vermeiden, Passwörter und vertrauliche Daten wie Bank- und Kundendaten einzugeben, wie z.B. beim Online-Banking.

3. Was soll ich tun, wenn ich den Verdacht habe, dass mein Rechner infiziert ist?
Was du auf alle Fälle tun solltest, ist die Aktualisierung deiner Anti-Viren-Software und ein kompletter Scan deines Systems. Aber denk dran, dass auch dieser Schritt dir keine sichere Gewissheit geben kann, dass dein Computer nicht doch infiziert ist.

4. Ich habe die Software installiert, aber meine Antivirus-Software findet nichts?
Die Schädlinge verändern sich jedes Mal. Bei jeder neuen Variante brauchen die Hersteller von Virenschutzprogrammen einige Zeit bis ihre Software die veränderten Schädlinge erkennt und beseitigt. Bitte gib auf keinen Fall irgendwelche Passwörter und vertrauliche Daten ein und führe bloß keine Bankgeschäfte über Online-Banking.

5. Habt ihr sonst noch schlaue Tipps?
Wir raten dir keine Links in Nachrichten zu öffnen, dessen Absender dir unbekannt ist. Natürlich können immer mal wieder Bilder auf einer Party entstehen, die dich im Nachhinein betrachtet von einer weniger seriösen Seite darstellen. Diese Bilder bekommst du aber in der Regel von deinen Freunden serviert, und nicht von einem Fremden, der dich angeblich auf irgendeinem unscharfem Bild erkannt haben will.

Internetseiten, die versuchen eine Software zu installieren, sind mit allergrößter Vorsicht zu behandeln. Lösche Nachrichten mit Links zu solchen Seiten besser und starte die Software nicht. Nutze Schutzprogramme wie Firewall und Antiviren-Software um dich gegen Trojaner, Viren und andere schädliche Software zu schützen. Halte deine Antivirus-Software, etwa durch ein automatisches Update, stets auf dem aktuellen Stand.

Wir hoffen, dass wir dich etwas beruhigen konnten und würden uns freuen, wenn du unseren Dienst mal ausprobieren würdest für deine nächsten Party-Fotos.

Viel Spaß und allzeit sicheres surfen wünschen,
Markus und Tim
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